Projekte
Studie tapfer - Therapeutisches Arbeiten mit dem Pferd
Unter der Schirmherrschaft der Olympiasieger im Springreiten Lars Nieberg und Ludger Beerbaum kündigte die Deutsche Kinderhilfe anlässlich des Großen Eternit Preises von Deutschland 2001 in Berlin die gemeinsam mit dem Deutschen Kuratorium für Therapeutisches Reiten initiierte und finanzierte Forschungsstudie an.
Ziel der wissenschaftlichen Untersuchung war der Nachweis der anhaltenden Wirksamkeit von Reittherapie in Ergänzung zu anderen Therapieformen. Über einen Zeitraum von fünf Jahren hat das zur Stiftung Die Gute Hand gehörende Institut „quer“ die Behandlung von 30 autistischen Kindern im Alter von 4 bis 8 Jahren begleitet und evaluiert.
Die Ergebnisse der Studie „tapfer – Therapeutisches Arbeiten mit dem Pferd“ (PDF) konnten wir bei einem Pressetermin während der FEI World Equestrian Games in Aachen 2006 der Öffentlichkeit vorstellen. Dr. med. Elke Hollmann von der Stiftung Die Gute Hand beurteilt die Studie als sehr positiv: „Kinder mit Autismus leiden unter einer tief greifenden Interaktions- und Kommunikationsstörung. Ziele des heilpädagogischen Voltigierens und Reitens bei diesen Kindern sind Anbahnung von Dialog- und Beziehungsfähigkeit sowie Unterstützung der nonverbalen Kommunikation durch Austausch von körpernahen Signalen. Die Studie zeigt, dass heilpädagogisches Voltigieren und Reiten Kontaktaufnahme, Kommunikation und Wahrnehmung günstig beeinflusst. Besonders hoch einzuschätzen sind die positiven Veränderungen im Sprachverhalten, zumal die Studie in einem wissenschaftlich anerkannten Design mit Kontrollgruppe durchgeführt wurde.“ Durch diese guten, wissenschaftlich belegten Ergebnisse strebt die Deutsche Kinderhilfe eine Aufnahme der Therapieform in den Leistungskatalog der Krankenkassen an.
Ziel der wissenschaftlichen Untersuchung war der Nachweis der anhaltenden Wirksamkeit von Reittherapie in Ergänzung zu anderen Therapieformen. Über einen Zeitraum von fünf Jahren hat das zur Stiftung Die Gute Hand gehörende Institut „quer“ die Behandlung von 30 autistischen Kindern im Alter von 4 bis 8 Jahren begleitet und evaluiert.
Die Ergebnisse der Studie „tapfer – Therapeutisches Arbeiten mit dem Pferd“ (PDF) konnten wir bei einem Pressetermin während der FEI World Equestrian Games in Aachen 2006 der Öffentlichkeit vorstellen. Dr. med. Elke Hollmann von der Stiftung Die Gute Hand beurteilt die Studie als sehr positiv: „Kinder mit Autismus leiden unter einer tief greifenden Interaktions- und Kommunikationsstörung. Ziele des heilpädagogischen Voltigierens und Reitens bei diesen Kindern sind Anbahnung von Dialog- und Beziehungsfähigkeit sowie Unterstützung der nonverbalen Kommunikation durch Austausch von körpernahen Signalen. Die Studie zeigt, dass heilpädagogisches Voltigieren und Reiten Kontaktaufnahme, Kommunikation und Wahrnehmung günstig beeinflusst. Besonders hoch einzuschätzen sind die positiven Veränderungen im Sprachverhalten, zumal die Studie in einem wissenschaftlich anerkannten Design mit Kontrollgruppe durchgeführt wurde.“ Durch diese guten, wissenschaftlich belegten Ergebnisse strebt die Deutsche Kinderhilfe eine Aufnahme der Therapieform in den Leistungskatalog der Krankenkassen an.

