Projekte
Reittherapie als Alternative zur Delfintherapie
Die so genannte Delfintherapie beinhaltet eine von einem Therapeuten gesteuerte Interaktion zwischen einem Patienten und einem Delfin im Wasser. Die Rahmenbedingungen der inzwischen weltweit eingerichteten Therapiezentren sind allerdings so unterschiedlich, dass sich weder die therapeutischen Vorgehensweisen noch die Therapieziele (und -ergebnisse) vereinheitlichen lassen. Allen Varianten gemeinsam ist jedoch, dass bestimmte Bausteine den Therapieablauf bestimmen. Dazu gehören die folgenden Aspekte: Die Ausrichtung der Therapie auf die gesamte Familie des Patienten, einschließlich der Durchführung von Schulungs- und Weiterbildungsveranstaltungen für die Eltern; die Intensität der Maßnahmen, die durch konstantes Monitoring begleitet werden; die gleichzeitige Anwendung verschiedener therapeutischer Maßnahmen und damit die Bündelung von Kompetenzen.
Den Anbietern zufolge eignet sich die Delfintherapie für geistig- und / oder körperbehinderte Menschen. Die am häufigsten angeführten Diagnosen, bei denen eine Delfintherapie für sinnvoll erachtet wird, sind Zerebralparese, Down-Syndrom, Autismus, Magersucht, Neurosen und geistige Behinderungen ohne klare Diagnose. Vorzugsweise werden die Therapien in den Sommermonaten und in klimatisch warmen Regionen durchgeführt. Dies hängt zum einen mit der Haltung der Tiere zusammen, zum anderen soll vermieden werden, dass die Patienten zu schnell nach ihrer Therapieeinheit auskühlen. Für Kinder, an die sich die Delfintherapie bevorzugt richtet, bedeutet dies, dass ihre Therapie in aller Regel mit einem Familien- bzw. Sommerurlaub verbunden ist.
Aus folgenden Gründen kann die Deutsche Kinderhilfe die so genannten „Delfintherapien“ ideell und finanziell nicht unterstützen: Da bei einer Delfintherapie weder ein außergewöhnlicher Therapieerfolg gesichert noch die Nachhaltigkeit der therapeutischen Wirkung gewährleistet ist, sind der enorm hohe Kostenfaktor und auch der Aufwand der Therapie insgesamt nicht zu rechtfertigen. Die grundlegenden Anforderungen an eine Therapie-Methode werden in keiner Weise erfüllt, was insbesondere in der beliebig erscheinenden Ansammlung von Krankheitsbildern deutlich wird, die eine Indikation darstellen sollen. Auch aus Gründen des Tier- und Artenschutzes lehnt die Deutsche Kinderhilfe die Delfintherapie ab.
Die Stellungnahme der Deutschen Kinderhilfe zu diesem Thema finden Sie hier.
Den Anbietern zufolge eignet sich die Delfintherapie für geistig- und / oder körperbehinderte Menschen. Die am häufigsten angeführten Diagnosen, bei denen eine Delfintherapie für sinnvoll erachtet wird, sind Zerebralparese, Down-Syndrom, Autismus, Magersucht, Neurosen und geistige Behinderungen ohne klare Diagnose. Vorzugsweise werden die Therapien in den Sommermonaten und in klimatisch warmen Regionen durchgeführt. Dies hängt zum einen mit der Haltung der Tiere zusammen, zum anderen soll vermieden werden, dass die Patienten zu schnell nach ihrer Therapieeinheit auskühlen. Für Kinder, an die sich die Delfintherapie bevorzugt richtet, bedeutet dies, dass ihre Therapie in aller Regel mit einem Familien- bzw. Sommerurlaub verbunden ist.
Aus folgenden Gründen kann die Deutsche Kinderhilfe die so genannten „Delfintherapien“ ideell und finanziell nicht unterstützen: Da bei einer Delfintherapie weder ein außergewöhnlicher Therapieerfolg gesichert noch die Nachhaltigkeit der therapeutischen Wirkung gewährleistet ist, sind der enorm hohe Kostenfaktor und auch der Aufwand der Therapie insgesamt nicht zu rechtfertigen. Die grundlegenden Anforderungen an eine Therapie-Methode werden in keiner Weise erfüllt, was insbesondere in der beliebig erscheinenden Ansammlung von Krankheitsbildern deutlich wird, die eine Indikation darstellen sollen. Auch aus Gründen des Tier- und Artenschutzes lehnt die Deutsche Kinderhilfe die Delfintherapie ab.
Die Stellungnahme der Deutschen Kinderhilfe zu diesem Thema finden Sie hier.

