Kinder und Gesundheit
Keine Unterstützung der Delfintherapie
Die Deutsche Kinderhilfe unterstützt weder ideell noch finanziell so genannte „Delfintherapien“.
Die so genannte Delfintherapie beinhaltet eine von einem Therapeuten gesteuerte Interaktion zwischen einem Patienten und einem Delfin im Wasser. Die Rahmenbedingungen der inzwischen weltweit eingerichteten Therapiezentren sind allerdings so unterschiedlich, dass sich weder die therapeutischen Vorgehensweisen noch die Therapieziele (und -ergebnisse) vereinheitlichen lassen. Allen Varianten gemeinsam ist jedoch, dass bestimmte Bausteine den Therapieablauf bestimmen. Dazu gehören die folgenden Aspekte: Die Ausrichtung der Therapie auf die gesamte Familie des Patienten, einschließlich der Durchführung von Schulungs- und Weiterbildungsveranstaltungen für die Eltern; die Intensität der Maßnahmen, die durch konstantes Monitoring begleitet werden; die gleichzeitige Anwendung verschiedener therapeutischer Maßnahmen und damit die Bündelung von Kompetenzen.
Da bei einer Delfintherapie weder ein außergewöhnlicher Therapieerfolg gesichert noch die Nachhaltigkeit der therapeutischen Wirkung gewährleistet ist, sind der enorm hohe Kostenfaktor und auch der Aufwand der Therapie insgesamt nicht zu rechtfertigen. Die grundlegenden Anforderungen an eine Therapie-Methode werden in keiner Weise erfüllt, was insbesondere in der beliebig erscheinenden Ansammlung von Krankheitsbildern deutlich wird, die eine Indikation darstellen sollen. Auch aus Gründen des Tier- und Artenschutzes lehnt die Deutsche Kinderhilfe die Delfintherapie ab.
Die so genannte Delfintherapie beinhaltet eine von einem Therapeuten gesteuerte Interaktion zwischen einem Patienten und einem Delfin im Wasser. Die Rahmenbedingungen der inzwischen weltweit eingerichteten Therapiezentren sind allerdings so unterschiedlich, dass sich weder die therapeutischen Vorgehensweisen noch die Therapieziele (und -ergebnisse) vereinheitlichen lassen. Allen Varianten gemeinsam ist jedoch, dass bestimmte Bausteine den Therapieablauf bestimmen. Dazu gehören die folgenden Aspekte: Die Ausrichtung der Therapie auf die gesamte Familie des Patienten, einschließlich der Durchführung von Schulungs- und Weiterbildungsveranstaltungen für die Eltern; die Intensität der Maßnahmen, die durch konstantes Monitoring begleitet werden; die gleichzeitige Anwendung verschiedener therapeutischer Maßnahmen und damit die Bündelung von Kompetenzen.
Da bei einer Delfintherapie weder ein außergewöhnlicher Therapieerfolg gesichert noch die Nachhaltigkeit der therapeutischen Wirkung gewährleistet ist, sind der enorm hohe Kostenfaktor und auch der Aufwand der Therapie insgesamt nicht zu rechtfertigen. Die grundlegenden Anforderungen an eine Therapie-Methode werden in keiner Weise erfüllt, was insbesondere in der beliebig erscheinenden Ansammlung von Krankheitsbildern deutlich wird, die eine Indikation darstellen sollen. Auch aus Gründen des Tier- und Artenschutzes lehnt die Deutsche Kinderhilfe die Delfintherapie ab.
Lesen Se die ausführliche Stellungnahme hier.

